WirBrücke

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Version 1.2 · gültig ab 11. Mai 2026

Diese AGB gelten für den kostenlosen AI Business Check sowie für die Abonnement-Tarife (Standard, Pro, Enterprise) auf wirbruecke.de. Für individuelle Software-, Beratungs- und Entwicklungsprojekte im B2B-Bereich gelten gesonderte Projektbedingungen.

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen

Sebastian Tourbier
Einzelunternehmen
In der Rehbitz 10
56244 Goddert
Deutschland
E-Mail: support@wirbruecke.de
Telefon: +49 1522 6553464

(nachfolgend "Anbieter") und Ihnen (nachfolgend "Kunde") über den kostenlosen AI Business Check sowie über die Abonnement-Tarife (Standard, Pro, Enterprise) auf der Website wirbruecke.de geschlossen werden.

Der Anbieter erbringt die Leistung sowohl gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) als auch gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB). Verbraucherspezifische Regelungen (insbesondere Widerrufsrecht in §§ 7 bis 10) gelten ausschließlich gegenüber Verbrauchern.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

Vertragssprache ist ausschließlich Deutsch.

§ 2 Vertragsgegenstand

Vertragsgegenstand ist zum einen die kostenlose Bereitstellung einer digitalen, individualisierten Analyse ("AI Business Check") auf Basis der 23 vom Kunden beantworteten Fragen. Die Analyse umfasst einen Gesamtscore, eine Kategorien-Auswertung, textuelle Empfehlungen, eine Handlungs-Roadmap sowie einen PDF-Report.

Zum anderen Vertragsgegenstand sind die kostenpflichtigen Abonnement-Tarife (Standard, Pro, Enterprise), in deren Rahmen der Anbieter weitergehende Leistungen wie den FAQ-Chatbot bereitstellt. Die jeweils geschuldeten Leistungen ergeben sich aus der Tarif-Beschreibung im Bestellprozess.

Es handelt sich beim AI Business Check um eine einmalige Bereitstellung eines Momentaufnahme-Reports im Sinne von § 327b Absatz 2 BGB. Eine fortlaufende Aktualisierung des Reports ist nicht geschuldet.

§ 3 Natur der Analyse, Transparenzhinweis, keine Fachberatung

Die Analyse wird vollständig automatisiert mit Hilfe künstlicher Intelligenz (Large Language Model, derzeit Mistral AI, Frankreich, verarbeitet in EU-Rechenzentren) erzeugt. Eine inhaltliche Prüfung durch einen Menschen vor Auslieferung findet nicht statt.

Die Ergebnisse stellen keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG), keine Steuerberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) und keine verbindliche Unternehmens-, Finanz- oder Investitionsberatung im Einzelfall dar. Sie ersetzen nicht die Prüfung durch qualifizierte Fachleute.

AI-generierte Inhalte können unvollständig, unzutreffend, nicht auf den konkreten Einzelfall passend oder wirtschaftlich unsinnig sein (sogenannte Halluzinationen). Der Kunde ist verpflichtet, vor geschäftlichen Entscheidungen auf Grundlage der Analyse eigenständig zu prüfen oder qualifizierte Fachleute einzubeziehen.

§ 4 Vertragsschluss

Die Darstellung der Abonnement-Tarife auf wirbruecke.de stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, seinerseits ein Angebot abzugeben (invitatio ad offerendum).

Mit Klick auf den Bestellbutton, der mit "Zahlungspflichtig bestellen" beschriftet ist, gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines entgeltlichen Vertrags ab. Vor Abgabe des Angebots werden dem Kunden unmittelbar oberhalb des Bestellbuttons die wesentlichen Merkmale der Leistung, der Gesamtpreis, die Zahlungsmodalitäten sowie die weiteren nach § 312j Absatz 2 BGB in Verbindung mit Artikel 246a EGBGB erforderlichen Informationen klar und verständlich angezeigt.

Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter das Angebot des Kunden annimmt. Die Annahme erfolgt durch Übersendung einer Auftragsbestätigung per E-Mail oder durch Bereitstellung der Analyse, je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt. Eine automatische Zahlungsbestätigung des Zahlungsdienstleisters oder eine reine Eingangsbestätigung der Bestellung stellen noch keine Annahmeerklärung dar.

Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert. Der Kunde erhält die Bestellbestätigung einschließlich dieser AGB und der Widerrufsbelehrung per E-Mail auf einem dauerhaften Datenträger (§ 312f BGB) und kann diese dauerhaft speichern.

§ 5 Preise und Zahlung

Der AI Business Check ist kostenlos. Die Preise der Abonnement-Tarife (Standard, Pro, Enterprise) werden im Bestellprozess unmittelbar oberhalb des Bestellbuttons ausgewiesen. Bei rein digitalen Leistungen fallen keine Versand- oder Lieferkosten an.

Hinweis nach § 19 UStG: Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG. Seine Umsätze sind von der Umsatzsteuer befreit. Es wird daher keine Umsatzsteuer ausgewiesen und berechnet. Die genannten Preise sind Gesamtpreise im Sinne von § 3 PAngV.

Die Zahlung der Abonnement-Tarife erfolgt per Kreditkarte oder weiteren von unserem Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd. (Dublin, Irland) angebotenen Zahlungsmethoden. Auch die Rechnungserstellung läuft über Stripe. Die Abrechnung erfolgt periodisch entsprechend des gewählten Tarifs; der jeweilige Betrag ist mit Beginn der Abrechnungsperiode fällig.

§ 6 Leistungserbringung und Bereitstellung

Die Analyse wird unmittelbar nach erfolgreicher Zahlung automatisch generiert und dem Kunden auf der Ergebnisseite sowie per E-Mail bereitgestellt. Die übliche Bearbeitungszeit beträgt unter zwei Minuten.

Sollte die Generierung wider Erwarten fehlschlagen, kontaktiert der Anbieter den Kunden unter der angegebenen E-Mail-Adresse zur Klärung. Falls eine Erbringung dauerhaft nicht möglich ist, wird der gezahlte Betrag vollständig erstattet.

§ 7 Widerrufsrecht – Widerrufsbelehrung für Verbraucher

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Sebastian Tourbier
In der Rehbitz 10
56244 Goddert
Deutschland
E-Mail: support@wirbruecke.de
Telefon: +49 1522 6553464

mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das in § 10 enthaltene Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

§ 8 Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wertersatz bei begonnener Ausführung: Haben Sie verlangt, dass wir mit der Ausführung der Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen, so haben Sie uns gemäß § 357a Absatz 2 BGB einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Leistung im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Leistung entspricht. Bei vollständig erbrachter Leistung erlischt das Widerrufsrecht nach Maßgabe von § 9 dieser AGB.

§ 9 Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts (§ 356 Abs. 4 und Abs. 5 BGB)

Die kostenpflichtigen Abonnement-Leistungen sind digitale Leistungen mit Doppelcharakter: Sie umfassen sowohl eine Dienstleistung (laufende Bereitstellung) als auch die Bereitstellung digitaler Inhalte. Wir decken daher das Erlöschen des Widerrufsrechts ausdrücklich für beide Vertragsformen ab.

Erlöschen bei vollständig erbrachter Dienstleistung (§ 356 Abs. 4 BGB): Ihr Widerrufsrecht erlischt, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.

Erlöschen bei digitalen Inhalten (§ 356 Abs. 5 BGB): Ihr Widerrufsrecht bei einem Vertrag über die Bereitstellung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten erlischt, wenn alle folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Sie haben im Bestellprozess über die separate Auswahlfläche ausdrücklich zugestimmt, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt.
  • Sie haben Ihre Kenntnis davon bestätigt, dass Sie durch diese Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags Ihr Widerrufsrecht verlieren.
  • Der Anbieter hat mit der Ausführung des Vertrags begonnen.
  • Der Anbieter hat Ihnen eine Bestätigung des Vertragsinhalts einschließlich dieser Erklärungen nach § 312f BGB auf einem dauerhaften Datenträger (per E-Mail) zur Verfügung gestellt.

Die im Bestellprozess abzugebende Erklärung lautet:

Ich stimme ausdrücklich zu, dass mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird. Mir ist bekannt, dass mein Widerrufsrecht mit Beginn der Ausführung des Vertrags erlischt.

Solange die Analyse noch nicht generiert wurde, können Sie den Vertrag formlos per E-Mail an support@wirbruecke.de widerrufen; der gezahlte Betrag wird in diesem Fall vollständig erstattet.

§ 10 Muster-Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie dieses Formular ausfüllen und an uns zurücksenden. Die Nutzung des Formulars ist nicht vorgeschrieben.

An:
Sebastian Tourbier
In der Rehbitz 10
56244 Goddert
Deutschland
E-Mail: support@wirbruecke.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):

Abonnement-Tarif WirBrücke (digitale Leistung)

Bestellt am (*): ____________________
Erhalten am (*): ____________________
Name des/der Verbraucher(s): ____________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ____________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ____________________
Datum: ____________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§ 11 Nutzungsrechte

Der Kunde erhält nach vollständiger Zahlung ein nicht ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an der für ihn erstellten Analyse und dem PDF-Report für eigene Zwecke (intern, geschäftlich oder privat). Die Weitergabe, Weiterveräußerung oder kommerzielle Verbreitung der Analyse als eigenständiges Produkt sowie die öffentliche Zugänglichmachung sind nicht gestattet.

Der Anbieter behält sich das Recht vor, generische Methoden, Prompts, Vorlagen und Auswertungslogiken für die eigene Weiterentwicklung und für andere Kundenprojekte zu verwenden, sofern dadurch keine kundenspezifischen Inhalte des Kunden verwendet oder offenbart werden.

§ 12 Gewährleistung

Für Mängel der Analyse gelten die gesetzlichen Vorschriften zu Verbraucherverträgen über digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB) sowie, soweit diese nicht anwendbar sind, die allgemeinen gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften.

Im Fall eines Mangels haben Sie einen Anspruch auf Nacherfüllung nach § 327l BGB. Der Anbieter wird den vertragsgemäßen Zustand durch Bereitstellung einer korrigierten Analyse oder durch gezielte Korrekturen herstellen. Die Wahl der Nacherfüllungsmethode steht dem Anbieter zu.

Führt die Nacherfüllung nicht zum Erfolg, ist sie unmöglich, verweigert der Anbieter sie oder ist sie Ihnen unzumutbar, können Sie nach Maßgabe der §§ 327m, 327n BGB vom Vertrag zurücktreten oder den Preis mindern und unter den gesetzlichen Voraussetzungen Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.

Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt zwei Jahre ab Bereitstellung des Reports (§ 327j Absatz 1 BGB). Innerhalb der ersten zwölf Monate wird vermutet, dass ein auftretender Mangel bereits bei Bereitstellung vorlag (§ 327k BGB).

Die Analyse basiert auf den Selbstangaben des Kunden. Ein Mangel liegt nicht vor, soweit die Abweichung darauf beruht, dass der Kunde unzutreffende, unvollständige oder widersprüchliche Angaben gemacht hat.

§ 13 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang übernommener Garantien.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut und vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nicht für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Folgeschäden und reine Vermögensschäden aus Geschäftsentscheidungen, die der Kunde auf Grundlage der AI-generierten Analyse trifft.

Die Analyse wird mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, basiert jedoch auf den Selbstangaben des Kunden und auf Inhalten, die durch ein Large Language Model erzeugt werden. Eine Gewähr für die wirtschaftliche Umsetzbarkeit, die Richtigkeit im Einzelfall oder den tatsächlichen Erfolg der Empfehlungen kann nicht übernommen werden.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 14 Datenschutz, Profiling, Mitwirkung des Kunden

Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass seine Testantworten algorithmisch ausgewertet und an den Auftragsverarbeiter Mistral AI (EU-Rechenzentren) übermittelt werden. Hierbei handelt es sich um Profiling im Sinne von Art. 4 Nr. 4 DSGVO. Es handelt sich nicht um eine ausschließlich automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO.

Der Kunde ist verpflichtet, in Freitextfeldern und in Chat-Nachrichten keine personenbezogenen Daten Dritter ohne deren Einwilligung einzugeben. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für vom Kunden widerrechtlich eingegebene Drittdaten.

§ 15 Datennutzung zur Qualitätssicherung und Produktverbesserung

Der Anbieter nutzt pseudonymisierte Auswertungen der Test-Antworten, der Score-Berechnungen, der generierten Analyse-Texte sowie der Chat-Verläufe zur Fehleranalyse, zur Verbesserung der verwendeten Prompts und zur Erstellung interner Test-Datensätze (Eval-Sets). Vor jeder Weiterverarbeitung werden direkt identifizierende Merkmale (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Website-URL) automatisch entfernt oder durch eine Session-Kennung ersetzt.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO (berechtigtes Interesse an der technischen und inhaltlichen Verbesserung des Angebots). Sie können dieser Verarbeitung jederzeit nach Art. 21 DSGVO durch Mitteilung in Textform an support@wirbruecke.de widersprechen.

Eine darüber hinausgehende Nutzung der Eingaben zum Training oder Fine-Tuning eigener AI-Modelle erfolgt ausschließlich nach gesonderter, ausdrücklicher Einwilligung des Kunden (Art. 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO). Ohne diese Einwilligung werden die Eingaben des Kunden nicht für Modell-Training verwendet.

§ 16 Streitbeilegung

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Absatz 1 Nummer 1 VSBG). Der Anbieter beschäftigt zum 31. Dezember des Vorjahres zehn oder weniger Mitarbeiter und ist insoweit von der Pflicht nach § 36 Absatz 1 Nummer 1 VSBG befreit.

Hinweis: Die Europäische Online-Streitbeilegungsplattform wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt. Eine Verlinkung ist seither nicht mehr vorgesehen.

§ 17 Änderungen dieser AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB zu ändern, soweit dies aus triftigen Gründen, insbesondere aufgrund einer geänderten Rechtslage, höchstrichterlicher Rechtsprechung oder technischer Weiterentwicklungen, erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mitgeteilt, unter ausdrücklicher Hervorhebung der geänderten Klauseln. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die Änderungen als genehmigt. Der Anbieter weist den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Bedeutung der Frist, das Widerspruchsrecht und die Rechtsfolgen seines Schweigens gesondert hin.

Änderungen, die wesentliche Vertragspflichten betreffen, insbesondere Preisänderungen oder Änderungen, die das Äquivalenzverhältnis von Leistung und Gegenleistung berühren, sind von der vorstehenden Regelung ausgenommen und bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden.

§ 18 Schlussbestimmungen

Für Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, bleiben die zwingenden verbraucherschützenden Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, unberührt (Artikel 6 Absatz 2 Rom-I-VO).

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen (§ 38 Absatz 1 ZPO), ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen tritt die gesetzliche Regelung (§ 306 Absatz 2 BGB).

Änderungen und Ergänzungen des individuellen Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.

Diese AGB sind in der Version 1.2 vom 11. Mai 2026 gültig. Auf Wunsch senden wir Ihnen die AGB per E-Mail in Textform zu.