KI-Strategie, von der Bestandsaufnahme
bis zum Nachweis

Wir entscheiden mit Ihnen, welche KI in Ihrem Haus bleibt, welche dazukommt und unter welchen Regeln sie läuft. Für Betriebe mit oder ohne eigene IT-Abteilung.

  • Erstgespräch 30 Minuten, kostenlos, online
  • Analyse in 10 bis 15 Arbeitstagen
  • Keine Rechtsberatung im Sinne des RDG

Welche KI-Investitionen bei Ihnen mehrere Jahre tragen

Der Mittelstand hat kein Werkzeugproblem, sondern ein Entscheidungsproblem. Das meistgenannte Hemmnis für KI ist weder Geld noch Technik, sondern dass sich der Nutzen nicht einschätzen lässt: 64 Prozent der Betriebe mit bis zu 49 Beschäftigten nennen genau das. Und dort, wo KI bereits läuft, übersteigt bei 43 Prozent der Nutzen die Kosten nicht. Wer ohne Grundlage kauft, kauft nach und kauft wieder. Unsere Aufgabe ist, diese Kette zu unterbrechen.

Institut der deutschen Wirtschaft Köln, IW-Trends 2/2025, Zukunftspanel Welle 49, 951 Unternehmen. Alle Zahlen mit Fundstelle

Was Sie heute schon zahlen

Bevor über ein neues Werkzeug entschieden wird, gehört auf den Tisch, was bereits läuft und was es kostet.

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In fast jedem Betrieb ist KI längst im Haus, nur nicht als Entscheidung. Sie steckt in eingekaufter Software: im CRM, in der Buchhaltung, im Bewerbermanagement, im Ticketsystem. Dazu kommen Abonnements, die einzelne Abteilungen selbst abgeschlossen haben.

Wir nehmen auf, was tatsächlich im Einsatz ist:

  • welche Systeme eine KI-Funktion tragen, auch wenn sie nicht so beworben wird
  • welche Lizenzen laufen, wer sie bezahlt und wer sie wirklich benutzt
  • wo zwei Werkzeuge dasselbe tun und eines davon überflüssig ist
  • welche Daten dabei das Haus verlassen und zu welchem Anbieter

Dass diese Übersicht fehlt, ist kein Einzelfall: Nach amtlicher Statistik nennen 46 Prozent der Betriebe mit 10 bis 49 Beschäftigten die Unverträglichkeit mit vorhandenen Systemen und 44 Prozent die Datenlage als Grund gegen KI. Beides lässt sich erst beurteilen, wenn der Bestand bekannt ist.

Statistisches Bundesamt, IKT-Erhebung 2025, Gründe gegen die Nutzung von KI, nach Größenklassen.

Was sich lohnt und was Verschleiß ist

Nicht jeder lohnende Anwendungsfall ist eine gute Investition. Wir trennen beides, bevor Geld fließt.

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Zwei Drittel der Vorstandsvorsitzenden räumen selbst ein, in Technologie zu investieren, bevor sie deren Nutzen verstanden haben, aus Sorge zurückzufallen. Genau dieser Reflex erzeugt die Wiederholung: kaufen, nachbessern, wechseln, wieder kaufen.

Wir prüfen jeden Anwendungsfall an Fragen, die über die Haltbarkeit entscheiden:

  • Was kostet der Wechsel, wenn dieser Anbieter die Preise erhöht oder den Dienst einstellt?
  • Liegt der Nutzen im Werkzeug oder in einer Prozessänderung, die Ihnen dauerhaft bleibt?
  • Hängt der Fall an Daten, die Sie besitzen, oder an Daten, die der Anbieter hält?
  • Wie oft müsste nachgekauft werden, bis der Nutzen die Summe übersteigt?

Dass Fokus sich auszahlt, ist messbar: Die erfolgreichsten Unternehmen verfolgen im Schnitt 3,5 Anwendungsfälle statt 6,1 und stecken über 80 Prozent ihrer Mittel in den Umbau von Kernfunktionen statt in einzelne Produktivitätswerkzeuge. Auch ein Nein ist deshalb ein Ergebnis, und oft das wertvollste.

IBM Institute for Business Value, CEO Study 2025, 2.000 CEOs. Boston Consulting Group, AI Radar 2025, über 1.800 Führungskräfte.

Was bleibt, wenn das Werkzeug wechselt

Daten, Prozesse und Kompetenz gehören Ihnen. Werkzeuge sind austauschbar, und sie werden ausgetauscht.

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In einem ausgereiften KI-System macht das Modell höchstens fünf Prozent des Codes aus. Die übrigen mindestens 95 Prozent sind Verbindungscode, der das System an die Eigenheiten eines bestimmten Anbieters bindet und das Ausprobieren von Alternativen teuer macht. Deshalb darf das Werkzeug nicht die Investition sein.

  • Daten. Strukturierte, zugängliche und dem Haus gehörende Daten behalten ihren Wert, wenn das Werkzeug geht.
  • Prozesse. Der Nutzen entsteht selten durch das Modell, sondern durch den geänderten Ablauf darum herum. Wer den Ablauf nicht ändert, kauft nur ein weiteres Abonnement.
  • Kompetenz. Mitarbeitende, die beurteilen können, wann ein Ergebnis brauchbar ist, machen jedes Werkzeug wertvoller. Diese Fähigkeit ist an kein Produkt gebunden und seit Februar 2025 ohnehin Pflicht.

Volkswirtschaftlich ist das gut untersucht: Der Ertrag einer Allzwecktechnologie fällt erst an, nachdem die ergänzenden, meist immateriellen Investitionen getätigt sind. Wer vorher umschwenkt, vernichtet genau diese Vorleistung.

Sculley u. a., Hidden Technical Debt in Machine Learning Systems, NeurIPS 2015. Brynjolfsson, Rock, Syverson, The Productivity J-Curve, American Economic Journal: Macroeconomics, 2021.

Damit die Entscheidung Bestand hat

Eine Investition, die später an Pflichten oder ungeklärter Verantwortung scheitert, war keine.

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Ein KI-System, das niemandem zugeordnet ist, wird im Zweifel abgeschaltet. Eines, dessen Pflichten niemand geprüft hat, wird im Zweifel teuer. Beides macht die ursprüngliche Investition wertlos, und beides ist vermeidbar.

Wir klären deshalb mit Ihnen:

  • wer je System entscheidet, wer es betreibt und wer bei einer Prüfung antwortet
  • ob Sie rechtlich Anbieter oder Betreiber sind, denn daran hängt, welche Pflichten Sie überhaupt treffen
  • was dokumentiert werden muss, und zwar so, dass es im Alltag gepflegt werden kann statt nach drei Monaten zu veralten

Dass hier Klärungsbedarf besteht, sagt die amtliche Statistik: 64 Prozent der Betriebe mit 10 bis 49 Beschäftigten nennen Unklarheit über die rechtlichen Folgen als Grund gegen KI. Wir prüfen die Pflichten innerhalb derselben Arbeit. Welche Frist wann greift, steht mit Fundstelle im Beitrag Die Fristen der KI-Verordnung.

Statistisches Bundesamt, IKT-Erhebung 2025.

Was dabei herauskommt, ist in jedem Betrieb anders. Belegt ist aber, worauf es ankommt: Nicht die Größe eines Unternehmens entscheidet über erfolgreichen KI-Einsatz, sondern ob eine Strategie dahintersteht. Mit Digitalisierungsstrategie setzen 35 Prozent der Mittelständler KI ein, ohne jede Digitalisierungsaktivität 19 Prozent.

KfW Research, Fokus Volkswirtschaft Nr. 533 vom 11. Februar 2026, Probitmodell auf dem KfW-Mittelstandspanel, gut 6.800 Unternehmen.

So arbeiten wir

  1. Erstgespräch

    30 Minuten, online, kostenlos. Sie schildern, wie Sie KI einsetzen oder einsetzen wollen. Sie bekommen eine erste Einschätzung, welche Pflichten Sie voraussichtlich treffen, und einen Vorschlag für den nächsten Schritt. Passt es, legen wir im selben Gespräch den Termin für die Analyse fest.

  2. Analyse

    10 bis 15 Arbeitstage. Wir nehmen Ihre Systeme auf, ordnen je System ein, ob Sie rechtlich Anbieter oder Betreiber sind, und schreiben einen Maßnahmenplan in der Reihenfolge, die bei Ihnen trägt. Sie brauchen dafür eine Übersicht Ihrer Software und die Person, die sie verwaltet, intern oder bei Ihrem Dienstleister. Alles Weitere erfassen wir gemeinsam.

  3. Umsetzung und Begleitung

    Schulungen am eigenen Anwendungsfall, Auswahl und Einführung der Werkzeuge, Nachweisdokumentation für den Alltag. Danach verfolgen wir die Änderungen an der Verordnung und ordnen neue Systeme in Ihre Dokumentation ein. Ändert sich etwas für Sie, melden wir uns, bevor es zum Problem wird.

Was die Analyse kostet, hängt davon ab, wie viele Systeme zu prüfen sind. Die Zahl nennen wir im Erstgespräch, bevor Sie sich entscheiden.

Kostenloses Erstgespräch

Was Unternehmen uns oft fragen

Welche Pflichten aus der KI-Verordnung gelten schon heute?

Die KI-Kompetenz nach Art. 4 und die verbotenen Praktiken gelten seit Februar 2025, die Transparenzpflichten nach Art. 50 seit August 2026. Die Anforderungen an Hochrisiko-Systeme folgen nach der Digital-Omnibus-Verordnung ab Dezember 2027.

Betrifft die KI-Verordnung auch kleine Unternehmen?

Ja. Die Pflicht zur KI-Kompetenz nach Art. 4 gilt unabhängig von Größe und Branche und betrifft praktisch jedes Unternehmen, das KI einsetzt, auch wenn die KI nur in eingekaufter Software wie CRM- oder Bewerbermanagement-Systemen steckt.

Ersetzt die Beratung eine Rechtsberatung?

Nein. Wir erbringen organisatorische und technische Umsetzungsunterstützung, keine Rechtsberatung im Sinne des RDG. Wo eine anwaltliche Prüfung nötig ist, sagen wir das offen.

Was kostet die Analyse?

Der Preis hängt davon ab, wie viele und welche Systeme bei Ihnen zu prüfen sind. Wir nennen ihn im kostenlosen Erstgespräch und bestätigen ihn danach schriftlich, bevor Sie sich entscheiden. Das Erstgespräch selbst kostet nichts.

Wie viel Zeit kostet die Analyse uns intern?

Sie brauchen eine Übersicht Ihrer eingesetzten Software und die Person, die sie verwaltet, intern oder bei Ihrem Dienstleister. Alles Weitere erfassen wir gemeinsam. Eine eigene IT-Abteilung ist nicht nötig.

Wie startet eine Zusammenarbeit?

Mit einem kostenlosen Erstgespräch von 30 Minuten. Darin ordnen wir ein, welche Pflichten Sie voraussichtlich betreffen, und legen den Termin für die Analyse fest. Die Analyse dauert 10 bis 15 Arbeitstage und endet mit Inventar, Rolleneinordnung und Maßnahmenplan. Danach begleiten wir die Umsetzung.

Was Sie im Erstgespräch erwartet

30 Minuten, unverbindlich und online. Sie schildern kurz, wie Sie KI einsetzen oder einsetzen wollen. Sie bekommen:

  • Eine ehrliche erste Einschätzung zu Ihrem KI-Einsatz, ohne Verkaufsdruck
  • Klarheit, welche Pflichten aus der KI-Verordnung Sie voraussichtlich betreffen
  • Ein konkreter Vorschlag für den nächsten Schritt und der Termin für die Analyse

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